web_klein mobile_kleinDemokratisierung der Werbung: Kleine Geschäftsleute in den USA entdecken Twitter als Mittel zur Kundenwerbung - auch ohne Werbebudget. Wie Curtis Kimball, der in San Francisco einen Stand für französische Leckereien betreibt. Mehr durch Zufall entdeckte er Twitter, genauer: Ein neuer Kunde sagte ihm, er habe den Stand über Twitter gefunden. twitter_cartKimballs 5.400 Follower erfahren heute über seinen Twitter-Account von Standort und Tagesspezialität. Was die Großen wie Starbucks oder Dell professionell betreiben, erreicht die Tante-Emma- Läden: Viele "Mom-and-Pop"-Shops vermarkten ihr Angebot ausschließlich auf diesem Weg, da ihnen Geld für konventionelle Werbung oder den Betrieb einer Homepage fehlt. Wirtschaftsforscher Greg Sterling betont, dass kleine Wirtschaftsunternehmen mehr als die Hälfte ihre Kunden über persönliche Empfehlungen bekommen - genau das ist der Puls des Kurznachrichtendienstes. Die Kleinunternehmer sehen den Erfolg an der Kasse. Ein Sushi-Restaurant in der Twitter-Hochburg San Francisco zählt jeden Abend fünf neue Twitter-Kunden. Noch wichtiger wird Twitter abseits der Metropolen: Immer mehr Kaufleute finden heraus, dass ihnen hier Fragen beantwortet und Tipps gegeben werden.
nytimes.com, twitter.com/cremebruleecart

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